Selbstverteidigung

Unglaublich aber meine Firma bieten einen Selbstverteidigungskurs nur für Frauen in unserer Nähe an 🙂

Das Ganze soll insgesamt 10 h á 2,5h pro Einheit gehen. Vorallem  sind  es nicht irgendwelche “Anfänger” die uns schulen, sondern Polizisten mit jahrelanger Erfahrung.  Das beste zum Schluss: die Kosten werden auch übernommen. Alles was es uns kostet ist die Zeit.

Toll! Ich habe sowieso mit dem Gedanken gespielt mich bei einem Verteidigungskurs anzumelden. Anfangen soll das Ganze Mai/ Juni. Ich bin mal gespannt o.O

Wieder einmal merke ich: Ich hab ne tolle Firma!

Not macht erfinderisch!

Ich gebe es ja zu. Ich habe einen Faible. Seit ich in meiner  Jugend [zur Konfirmation] meinen ersten “echten” Schmuck geschenkt bekommen habe, kann ich nicht genug davon haben. Ich liebe sie, ich sammle sie, ich kann nicht genug davon haben 🙂

Mein Schatz besteht aus:
12 Ketten
10 verschiedenen Ohrringen
+ Armreifen
+ Haarrbänder bzw. Haarreifen
+ viele Accessoires

Mein Schmuckkästchen ist brechend voll. Meine Ketten ein einziger Knoten aus dem es immer starke Nerven brauchte um sie zu entwirren, damit man endlich eine tragen konnte. Was tun?

Man nehme eine Pinnwand aus Kork, Dekostoff, Borte [zum verzieren], Tacker, Heißklebepistole und Reißzwecken.

Wir haben den Rücken von der Pinnwand mit einem Karton verstärkt damit die Reißzwecke und Tackerklammern halten. Dann den Dekostoff straff  spannen und auf der Rücksteite fest tackern. Zum Schluss die Borte mit einer Heißklebepistole je nach Wunsch und Geschmack trappieren. Zum Schluss die Ketten mit bunten Reißzwecken aufhängen

Viola! Not macht erfinderisch

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Ein bisschen Retro oder?

Mein Berufsleben

Dank Zeitarbeiterin beschäftigt mich das Thema und ich schaue Rückblickend auf mein Berufsleben bzw Wahl. Ich finde es ist ein sehr spannendes Thema, da auch ich so meine Anlaufschwierigkeiten hatte.

Mein größter Traum damals war mein Abi zu machen. Ich stand damals kurz vor der Mittlere Reife Prüfungen und lernte meine [in meinem jugendlichen Leichtsinn gedacht] große Liebe kennen. Immerhin waren wir fast 6 Jahre zusammen. Jedenfalls war mir die Liebe damals viel wichtiger wie Schule und lernen. Obwohl ich das lernen liebt und sehr gute Noten hatte. Ich hatte Schmetterlinge im Bauch, fühlte mich wie ein Glückskind voller Euphorie und Endorphine war mir alles egal. Ich bestand die Prüfungen mit guter Auszeichnung außer eine, sie sollte auch die wichtigste sein. Kein Wunder mit 1,0 Promille im Blut weil wir die Nacht durch gemacht hatten. Ich hatte wenigstens die Mittlere Reife in der Tasche.

Ich versuchte mich trotzdem bei verschiedenen Gymnasien zu bewerben. Es kamen nur absagen und niederschmetternde Antworten. Faul und verliebt wie ich war, gab ich auf und suchte mir auch danach keine Lehrstelle. Ich musste zu sehen, wie mein damaliger Freund voller Freude eine Lehre als Koch begann. Während ich drei Monate zu Hause saß, genoss er seine Ausbildung und wir sahen uns immer seltener. Ich dachte mir damals so schnell gebe ich nicht auf, suchte und suchte bis ich ein Praktikumsplatz auch als Köchin ergatterte.

Das Praktikumsjahr war die schönste Berufszeit meines Lebens. Ich verstand mich super mit meinen Chefs und Kollegen, wir scherzten und sogar freiwillige Überstunden machte ich gerne und ohne zu murren. Leider bildete der Betrieb nicht aus und ich zog weiter. Ich machte eine Ausbildung in einer Sterneküche. Dort war es um 180°  das genaue Gegenteil. Der Chef beschimpfte und beleidigte uns, manche gab er eine Ohrfeige, 16h Tage waren eher die Regel als Ausnahme. Ich schlief an manchen Tagen im Umkleideraum weil es sich nicht gelohnt hatte, nach Hause zu fahren. Trotzdem biss ich die Zähne zusammen und absolvierte die Ausbildung. Dazwischen wechselte ich den Betrieb aber es änderte sich nicht viel.

Ich wusste vom allerersten Tag, dass ich diesen Beruf nicht mein Leben lang machen möchte. Der Stress, die schlechte bezahlung und der Undank waren es nicht Wert. Eigentlich tat ich es damals für meinen Freund. Ich wollte das gleiche machen wie er. Ich wollte mit ihm mithalten. Ich wollte eine Gemeinsamkeit.

Nach der Ausbildung arbeitete ich ein Jahr für einen Autozulieferer in der Produktion. Ich wollte schnelles und einfaches Geld verdienen was dann auch klappte.  Natürlich war die Arbeit auf Dauer stumpfsinnig und leer.

Danach wechselte ich zu meiner jetzigen Firma  in der Medizinbranche, in der ich jetzt zwei Jahre arbeite. Durch Glück kam ich  gleich in die Entwicklungsabteilung. Was soll ich sagen? Es macht mir Spaß, die Arbeit ist Herausfordernd, mein Gehalt ist super und das wichtigste sie fördern auch die Mitarbeiter. Siehe Weiterbildung. Ich denke mein Zug wird noch weiter fahren denn ich bin Ehrgeizig.

Fazit: Meine Berufswahl war damals doof und naiv. Das liegt auch daran weil mir niemand beratend zur Seite gestanden hat.  Heute würde ich das gleiche machen, denn seit der Ausbildung kann mich nichts mehr so schnell aus der Ruhe bringen und ich weiß was es heißt sch*** zu fressen. Ich denke ohne diesen Weg wäre ich jetzt nicht da, wo ich heute bin!